Einladung zur Beteiligung an der künstlerischen Gestaltung der Märchenstationen

des

Schönwerth-Sagen-und Märchenweg in Neuenhammer

Die Franz Xaver von Schönwerth Gesellschaft beabsichtigt im Rahmen des EU-LEADERprojekts. Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds im Zottbachtal zwischen Neuenhammer (Gde. Georgenberg, LK Neustadt a.d.Waldnaab) und der Prollermühle einen Märchenpfad

unter dem Projekttitel Auf Schönwerths Spuren.Schönwerth-Sagen- und Märchenpfad im Zottbachtal zu erstellen.

Dafür wird die künstlerische Gestaltung der einzelnen Märchen- und Sagenstationen folgendermaßen ausgeschrieben:

1) Die insgesamt vorgesehenen sechs Sagen- und Märchenstationen des Pfades sollen auf der Basis ausgewählter Schönwerth-Märchen und Sagen in künstlerisch anspruchsvoller, bildhauerischer Arbeitsweise und in didaktischer Aufarbeitung im Rahmen eines beschränkten, eingeladenen Künstlerwettbewerbs von Künstlern/Künstlerinnen der Region bzw. des benachbarten Westböhmen umgesetzt und gestaltet werden.

2) Grundlage für die künstlerische Gestaltung der Märchenstationen bilden die vom Projektmanagement ausgewählten Franz Xaver von Schönwerth Märchen und Sagen aus der Nordoberpfalz. (Volltexte und Kurztexte s. Anlage  )

3) Als Gestaltungselemente sollen natürliche Materialien wie z.B. Holz, Glas, Stein und Metall vorrangig Verwendung finden.

4) Nach Abgabe der Wettbewerbsarbeiten werden diese durch Vertreter des Maßnahmenträgers vor-geprüft. Danach wird die Entscheidung über zur Ausführung kommende Entwürfe von einer Jury getroffen, welche mit je einem Vertreter des BBK, der Gemeinde als Maßnahmenträger, der Schönwerth-Gesellschaft sowie einem weiteren Fachpreisrichter und zwei Stellvertretern besetzt ist.

5) Die Teilnahme am Wettbewerb wird mit einer Unkostenpauschale von 250,00 € für nicht zur Ausführung kommende Entwürfe vergütet, bei den angenommenen  Arbeiten wird das Honorar durch den Auftrag vergütet. Jeder Künstler kann für mehrere Stationen Entwürfe einreichen, jedoch kann pro Künstler jeweils nur eine Station gestaltet werden.

6) In einem Symposium (im April 2017) wird den sich beteiligenden Künstlern die Aufgabenstellung nach den vorgegebenen sagen- bzw. märchenbezogenen Themenbereichen näher erläutert. Zugleich werden die vorgesehenen Standorte der einzelnen Märchenstationen in natura vorgestellt (Geländebegehung).

 Regensburg, 22. März 2017

 Dr. Dallmeier