Sagenweg im Zottbachtal im Bayerischen Fernsehen

Neuenhammer

Bei der Franz-Xaver-von-Schönwerth-Gesellschaft e.V. ist die Freude groß. „Der Sagen- und Märchenpfad ist fertig“, freuen sich Präsident Johann Walbrunn sowie seine Stellvertreter Erika Eichenseer und Josef Beimler. Großen Anteil daran hat Eichenseer, die nicht müde wird, das Projekt der Öffentlichkeit vorzustellen und Werbung zu machen.

„Die inzwischen angebrachten Texttafeln sowohl im Informationspavillon als auch an den Kunstobjekten erklären die jeweiligen Geschichten“, weist die Vizepräsidentin hin und freut sich wie alle Verantwortlichen der Gesellschaft auf viele Besucher und Wanderer. Dabei weist sie hin, „dass der Waldweg entlang des Zottbachs jederzeit kostenlos zugängig ist“.

Laut Eichenseer werde in Kürze auch ein Textheft und ein Begleitheft für Lehrer erscheinen. Beide Werke können im Rathaus der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein (Tourismusbüro) und im Gasthaus „Hammerwirt“ gegen eine geringe Gebühr erworben werden. Dazu kommt Anfang Januar eine CD mit dem Titel „Geschichten aus dem Zottbachtal“. Auf dieser sind die Texte am Sagen- und Märchenpfad mit Musikeinlagen zu hören und eine größere Anzahl von weiteren Erzählungen, die Franz Xaver von Schönwerth nicht nur in Neuenhammer, sondern auch in Georgenberg, Dimpfl, Lind, Bärnau, Seitenthal, Fichtelberg, Wondreb, Mockersdorf, Gaisheim, Oberbernried, Parkstein und Waldau sowie in vielen weiteren Orten gesammelt hat.

Dank Eichenseers Engagement hat ein Team des Bayerischen Fernsehens mit der Autorin Angelika Vogel an der Spitze am Montag und Dienstag Aufnahmen vom neuen Vorzeigeprojekt gemacht. Mit im Boot neben Eichenseer als Erzählerin und Interviewpartnerin war Julia Beugler von den Theaterfreunden Pleystein, die kurzfristig engagiert worden war, und bei den Aufnahmen in historische Gewänder schlüpfte.

Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten. Schließlich soll die Vorfreude auf den Beitrag, der Anfang 2021 in der Sendereihe „Aus Schwaben und Altbayern“ (Sonntag von 17.45 bis 18.30 Uhr) ausgestrahlt wird, nicht genommen werden.

Dass das Gesamtprojekt trotz der widrigen Umstände im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfolgreich über die Bühne gebracht werden konnte, ist laut Erika Eichenseer der vorzüglichen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zuzuschreiben. „Alle haben an einem Strang gezogen“, würdigt die Vizepräsidentin als „Motor des Projekts“ das großartige Engagement und hofft, „dass im nächsten Jahr die Einweihung stattfinden kann“.

Informationen im Internet unter www.schoenwerth.de

Bericht und Bilder von Josef Pilfusek aus Georgenberg